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Hat Luke Mockridge seine Ex-Freundin vergewaltigt? Der Comedian spricht Klartext

Foto: GettyImages

Comedian Luke Mockridge hat sich in einem persönlichen Video erstmals zu Vergewaltigungsvorwürfen seiner Ex-Freundin gegen ihn geäußert. In dem achtminütigen Clip, den der TV-Star auf seinem Instagram-Account veröffentlichte, streitet er die Vorwürfe ab. Zugleich kündigte er an, in diesem Jahr keine Auftritte mehr zu machen, um die Situation zu verarbeiten.

„Es wird in diesem Jahr keine Shows mehr im Fernsehen von und mit mir geben“, sagt Mockridge in dem Clip. Zunächst spricht er darin allgemein über Hass im Internet wegen Dingen, die er nicht getan habe. Dann beschreibt er im Detail, worum es eigentlich geht. Vor drei Jahren habe er seine Beziehung beendet und es sei eine sehr emotionale Trennung gewesen. „Es war für uns beide schwer, loszulassen von der Beziehung“, beschreibt es Mockridge. 

„Umso überraschender war es für mich dann, als ich Monate danach wie aus dem Nichts eine Anzeige bei mir im Briefkasten hatte von ihren Anwälten und von ihr, in der es darum ging, dass es eine Nacht innerhalb unserer Beziehung gegeben haben soll, wo ich Sex wollte, aber sie nicht, wo es dann auch nicht zum Sex kam, aber es sich für sie rückwirkend nach all diesen Monaten so angefühlt haben soll wie eine gefühlte Vergewaltigung.“ 

Dies sei für ihn unfassbar zu lesen gewesen, „weil es sich einfach nicht deckt mit dem, was wir zu dieser Zeit erlebt haben“. In der Zeit kurz vor der Trennung sei vielleicht nicht alles gut gewesen, „aber weit weg von dem was sie beschreibt“. Im Nachhinein spricht er von einer „toxischen Beziehung für beide Seiten“. 

Das Verfahren sei von der Staatsanwaltschaft geprüft worden, die zu dem Ergebnis gekommen sei, dass kein Tatverdacht vorliege, erklärt Mockridge. Dennoch habe es im Netz Drohungen bis hin zu Morddrohungen gegen ihn gegeben. Auf Twitter verbreitete sich zeitweise der Hashtag „#KonsequenzenfürLuke“. Vielleicht habe er zu den Vorwürfen zu lange geschwiegen, sagte Mockridge nun. 

Mockridges Sender Sat.1 hatte im April via Twitter erklärt, es gebe „aus guten Gründen kein juristisches Verfahren gegen Luke“. Einen Menschen aufgrund von Gerüchten in den sozialen Netzwerken an den Pranger zu stellen, sei eine moderne Form der Lynchjustiz. Der stern hat den Sender um eine aktuelle Stellungnahme gebeten.

Zum Ende des Videos erklärt Mockridge, er brauche nun Zeit um zu verstehen, wie er in dieser Situation gelandet sei. Dies sei ein privater Prozess, für den er sich professionelle Hilfe gesucht habe. „Ich möchte mich im Stillen sammeln und ich möchte wieder zu mir finden und ich möchte mich wieder gut finden, um dann irgendwann wieder so auf der Bühne zu stehen, wie ihr das von mir kennt.“

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