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Platz da Sarah Harrison & Co: Werden Supermarktketten nun zu Social Media-Stars?

Foto: Instagram.com

Supermärkte können alles, aber nur nicht innovativ sein? Wer so denkt sollte besser noch einmal genauer hinschauen. Denn aktuell arbeiten viele Supermarktketten fieberhaft daran, sich für die Zukunft zu wappnen. 

Neben zahlreichen Modernisierungen in den Märkten selbst haben Rewe, Edeka, Kaufland und Co. dabei vor allem das Internet im Blick. Von Online-Prospekten, modernen Websites mit Lieferservice und – ja richtig gehört – sehr aktiv beworbenen Social Media-Kanälen scheinen Supermärkte im Internet aktuell sogar noch aktiver zu sein als Kai Pflaume. Die Supermarktkette Kaufland konnte sich für diese Aktivität sogar einen Social Media Award sichern.

Doch welchen Vorteil haben wir als Verbraucher davon? Grund genug, sich das einmal genauer anzuschauen.

Schöne neue Einkaufswelt: mit welchen Angeboten punkten Supermärkte bereits heute?

Die Zukunft beginnt jetzt – für Supermarktketten scheint das aktuell das Motto zu sein. Von der eigenen Liefer-App bis hin zum Supermarkt ohne Kasse dürfen wir uns bereits heute über Innovationen freuen, die das Einkaufen deutlich erleichtern.

Schneller Einkaufen dank Selbstbedienung

Wer kennt es nicht? Man will nur schnell noch 2-3 Produkte fürs Abendessen einkaufen und navigiert dazu zielsicher durch den Supermarkt. Doch an der Kasse dann der Schock – von vier Kassen hat nur eine geöffnet, dementsprechend groß ist die Schlange.

Für alle, die diese Situation hassen, es gibt gute Nachrichten. Denn immer mehr Supermarktketten beginnen damit, Selbstbedienungs-Terminals für kleinere Einkäufe in die Märkte zu integrieren. Dabei kann man seine Waren als Kunde einfach selbst einscannen, diese bezahlen und sich danach schnurstracks auf den Weg nach Hause machen. 

Die Supermarktkette Tegut geht sogar noch einen Schritt weiter. Denn diese hat Ende 2020 den ersten kassenlosen Supermarkt Deutschlands eröffnet. Reingehen, Waren aussuchen, rausgehen und die Kosten für den Einkauf werden bequem vom Konto abgebucht – ein Beispiel, das gerne Schule machen darf.

Lieferservice: Lebensmittel Einkaufen von der Couch

Selbst fortschrittliche Konzepte wie Selbstbedienung oder gar der komplette Verzicht auf Supermarktkassen haben einen entscheidenden Nachteil: man muss immer noch den Weg zum Supermarkt auf sich nehmen. 

Da trifft es sich doch gut, dass immer mehr Supermarktketten einen eigenen Lieferservice aufbauen, bei dem man seine gewünschten Lebensmittel bequem online oder per App bestellen kann. Die Lieferung erfolgt dann in einem vorher definierten Zeitfenster.

Online-Prospekte

Spießer oder Sparfuchs? Egal was man davon hält: jede Woche die Prospekte verschiedener Supermärkte zu durchstöbern kann hilfreich sein, um tolle Sonderangebote zu entdecken – und damit bares Geld zu sparen. 

Doch wer schon einmal einen Stapel dieser Blättchen aus dem Briefkasten geangelt hat versteht schnell: sonderlich umweltfreundlich ist der Blätterwald nicht. Deswegen bieten die meisten Supermarktketten ihre Prospekte mittlerweile auch online an. In Kombination mit dem Lieferservice kann man so direkt zum Beispiel online im Kaufland Prospekt die Angebote des Social Media-Helden unter den Supermarktketten durchstöbern und sich dann bequem nach Hause liefern lassen.

Erobern Supermärkte jetzt die Sozialen Medien?

Wie schon erwähnt beschränken sich die Bemühungen im Bereich Innovation der Supermärkte nicht allein auf die Märkte vor Ort. Auch auf Social Media geben Supermärkte mittlerweile richtig Gas. 

Man denke dabei zum Beispiel an die aus bekannten Gründennur sehr kurzweilige Kampagne von Kaufland mit Michael Wendler oder die Kampagne von Aldi Süd, bei der Instagram-Nutzer ihren Lieblingssalat zusammenstellen konnten – und der mit etwas Glück dann sogar den Weg ins Verkaufsregal finden konnte.

Wie diese Bemühungen am Ende bei den Kunden ankommen hat das österreichische Unternehmen Storyclash bereits zum zweiten mal analysiert. Der Blick richtet sich dabei auf die Anzahl der Interaktionen auf Instagram, Facebook, YouTube und Twitter. 

Die Krone aufsetzen konnte sich dabei – trotz der geplatzten Kampagne mit dem Wendler – Kaufland. Dazu beigetragen haben neben kreativen Kampagnen vor allem Kooperationen mit bekannten Influencern wie Younes Zarou oder “Herr Anwalt”. 

Wie die anderen Deutschen Supermarktketten in diesem Vergleich abgeschnitten haben zeigt die untenstehende Tabelle mit den Top 5.

Mit diesen 5 Supermarktketten interagieren deutsche Social-Media-Nutzer am häufigsten

PlatzierungMarkeAnzahl Interaktionen
1Kaufland4.005.977
2EDEKA3.610.876
3Lidl2.716.111
4Aldi Süd2.146.146
5Rewe978.963

Was bringt die Zukunft?

Der Blick auf die Interaktionen zeigt, dass einige Supermärkte in Punkto Interaktionen auf Social Media noch etwas Aufholbedarf haben – deswegen dürfen wir heute schon gespannt sein, was sich die einzelnen Marken ausdenken werden. 

Mit den Werbebudgets, die viele Supermarktketten zur Verfügung haben, ist die Erwartungshaltung durchaus groß. Heißt es deswegen bald schon “Platz da, Ariana Grande, The Rock, Kylie Jenner und Co. – hier kommt Kaufland”? Wir werden das definitiv im Auge behalten.

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