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Wegen Corona: Das Traumschiff – So kompliziert war der Dreh 2020!

Foto: ZDF

„Traumschiff“-Kapitän Max Parger und seine Besetzungsmitglieder machen die Leinen los. Ihre Reise entführt die Zuschauer in den Süden Afrikas nach Kapstadt. Gedreht wurde dort schon im Januar 2020, also unter normal schweren Bedingungen, die bei einer Produktion in einer turbulenten Metropole bei fast 40 Grad Hitze herrschen. Doch dann kam Corona und alles wurde viel komplizierter.

Foto: ZDF

Wie die Traumwelt des „Traumschiffs“ trotz des Virus‘ zum Leben erweckt wurde, zeigt die Doku „Das Traumschiff – Spezial“, die das ZDF ebenfalls am zweiten Weihnachtstag zeigt.

Neben spannenden Ausschnitten von Drehs an touristischen Hot-Spots Kapstadts, die nicht abgesperrt werden konnten, zeigt der Film von Michael Petsch auch Tricks der Filmindustrie – und wie die Corona-Pandemie „Das Traumschiff“ beeinflusst hat.

Alle Szene an Bord werden normalerweise während der normalem Route des Kreuzfahrtschiffs gedreht. Doch im März 2020 sind alle Häfen dicht, weder Florian Silbereisen noch Harald Schmidt können zur Crew hinzustoßen. Szenen des Drehbuchs müssen so geändert werden, dass sie ohne sie funktionieren.

In einer Nacht-und-Nebel-Aktion wurden die Stränge von Silbereisen und Schmidt auf Barbara Wussow und Daniel Morgenroth umgeschrieben. „Durch die Änderungen im Drehbuch hatte ich mehr Text, bin präsenter noch“, so Wussow. Natürlich bedauert sie, dass die Kollegen nicht dabei sind, freut sich aber auch über die wunderschönen Szenen mit Morgenroth. Für sie als Schnelllernerin war auch die spontane Änderung kein Problem.

Mit 500 Passagieren ging es dann gen Bremerhaven, für die Ankunft wurden in Gemeinschaftsarbeit Masken genäht. Hilfe war auch gefragt, als bei Daniel Morgenroth die Zahnpasta alle war und im Bordshop kein Nachschub.

Im Juli 2020 konnten die Dreharbeiten wieder aufgenommen werden. Dabei auch wieder Silbereisen, vorschriftsmäßig mit Maske. „Man gewönnt sich an alles“, so der Darsteller, „besondere Zeiten erfordern Maßnahmen.“ Dazu gehörte auch der Sicherheitsabstand.

Der Mundnaseschutz durfte erst ab, wenn die Kamera lief. Eine Extrawurst gab es für Horst Lichter,der durfte ohne Maske proben. „Das liegt nur an dem Schnurrbart“, erklärte der „Bares für Rares“-Moderator. Damit der beim Dreh schön steht, braucht er einen Fön und Haarspray. Die ganze Mühe wäre umsonst, denn unter der Schutzmaske wäre das Prachtstück wieder platt … Stattdessen hielt Lichter penibel Abstand.

Die Karibik und das Südseeflair wurden mit technischen Tricks in eine deutsche Werft gezaubert. Alle Szenen im Freien mussten nachbearbeitet werden. Wie das gelungen ist, zeigt „Das Traumschiff: Seychellen“ am 1. Januar 2021.

Foto: ZDF

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